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    Picknick

    Genussvoll reisen ohne Gemecker vom Sitznachbarn

    Per Ende 2017 verschwinden die letzten Minibar-Angebote aus den Zügen der SBB. Migusto zeigt, was sich gut auf die Reise mitnehmen lässt – und was zu vermeiden ist.

    Wer in China, Russland oder Afrika Zug fährt, macht rasch und oft unfreiwillig mit der regionalen Küche Bekanntschaft. Garkochern entströmen exotische Gerüche und aus Plastiksäcken wird stark riechender Proviant hervorgeklaubt, dessen Zutaten dem Touristen fremd sind. In unseren Breitengraden sind die Nasen hingegen wesentlich empfindlicher, wenn es um den öffentlichen Verzehr von Reiseverpflegung geht. Deshalb schlagen wir fünf Verhaltensweisen vor, die verhindern sollen, dass Kulinarisches zum Konfliktpotenzial wird.

    1 Mozzarella statt räser Appenzeller

    Verzichten Sie auf stark riechende Lebensmittel, selbst wenn daheim alle nur die rezentesten Käse und schärfsten Salami schätzen. In Gesellschaft von Fremden kann man nicht damit rechnen, dass der eigene Geschmack auch von den Sitznachbarn goutiert werden.

    2 Some like it hot!

    Aber nicht im Zug. Denn dampfende Speisen verbreiten unvermeidbar einen stärkeren Geruch als kalte. Dazu kommt, dass diese wenig praktikabel sind und Blessuren hinterlassen können. Denn in Zügen droht immer die Gefahr des Verschüttens.

    3 Lieber fixfertig als frisch angerührt

    Nehmen sie das Dressing bereits gemischt in der Flasche mit, um damit dem Tomaten-Mozzarella-Salat Geschmack zu verleihen. Gleiches gilt für komplizierte Sandwiches, die Sie besser zuhause als im Zug zusammenbauen. Oder für Cocktails, die Sie als Aperitif an ihre Reisegruppe verteilen.

    4 Achtung: Rutschgefahr!

    Denken Sie daran, dass im Zug ein Getränk äusserst schnell verschüttet ist. Nehmen Sie daher gut verschliessbare Gefässe mit, die auf den kleinen Wackeltischchen im Zug auch einen festen Stand haben. Plastikgeschirr ist wie beim Camping besser zu handhaben als solches aus Glas – und leichter!

    5 Gut geteilt ist halb gewonnen

    Nehmen Sie genügend Köstlichkeiten von zu Hause mit und bieten Sie sie auch ihren Zugnachbarn an. Wer verschmäht schon ein selbstgebackenes Guetzli oder ein Apero-Würstchen, das vom freundlichen Reisegenossen angeboten wird? Sie werden sehen: Im Nu wird Ihnen vergeben, wenn der Käse doch ein bisschen streng riecht (siehe Punkt 1).

    Der Kluge isst im Zuge

    Fünf Rezepte für Snacks und Getränke, die sich als Proviant für die Zugreise eignen, finden Sie gleich weiter unten.

    Text: Roberto Zimmermann
    Fotos: Migros Medien

    Brötchen mit Dörrfrüchten

    Diese selbstgebackenen Brötchen mit Ruchmehl, verschiedenen Dörrfrüchten, Haselnüssen und Honig eignen sich perfekt für den Brunch oder fürs Buffet.

    Focaccia

    Focaccia aus Urdinkelmehl schmeckt als Pausenbrot, zum Apéro oder zu Dipps. Cherrytomaten bringen Farbe ins Spiel, Rosmarin und Chili pikante Würze.

    Asia-Salat im Einmachglas

    So machen Instant-Nudeln Freude! Asiatischer Salat im Glas mit Gemüse, Pilzen und Kräutern an süss-saurem Dressing. Ideal fürs Büro oder als Picknick.

    Karotten-Muffins

    Eine Rüeblitorte in Form von Muffins, verfeinert mit Edelbitterschokolade. Dieses Backrezept verbindet Tradition und Moderne zum Dessert.

    Alpkräutertee

    Brennnesselblätter, Schlüsselblumen, Goldmelisse und Pfefferminze mit Zitronensaft und Zucker kochen, den Kräutertee ziehen lassen, absieben und geniessen.

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