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    Ravioli mit Pilzfüllung zubereiten

    Teigtaschen aus aller Welt

    Teigtaschen bedienen jeden Geschmack. Darum sind sie weltweit begehrt, als Fingerfood oder als Festessen. Wir stellen die zehn beliebtesten Wundertüten vor.

    Empanadas

    Empanadas werden in diversen spanisch sprechenden Ländern in allen möglichen Formen und unterschiedlich gefüllt gegessen. Grundsätzlich handelt es sich beim Teig immer um einen Hefeteig. Im nordspanischen Galizien, wo sie scheinbar ursprünglich herkommen, werden sie meistens mit Thun- oder Stockfisch gefüllt und in einem grossen runden Blech gebacken. In Südamerika hingegen werden kleinere Empanadas in Form eines Halbmondes serviert. Sie werden im Ofen gebacken oder in Öl frittiert.

    Momos

    Momos sind gedämpfte Teigtaschen, wie sie in Nepal und Tibet zubereitet werden, und gelten als Festtagsmahl. An Schweizer Foodfestivals erfreuen sich die kleinen Teigtaschen mittlerweile grosser Beliebtheit. Auch hier gibt es zahlreiche Füllungen, die unter anderem Rindfleisch, Gemüse oder Poulet enthalten. Fürs Zubereiten dieser Spezialität braucht es etwas Übung und Geschick. Der Teig besteht aus Wasser, Mehl und etwas Salz. Er wird ganz dünn ausgewallt, kreisförmig ausgestochen, gefüllt und dann mit verschiedenen Falttechniken zu einem hübschen Täschchen gefaltet.

    Maultaschen

    Der Legende nach geht das Wort Maultasche nicht auf Maul (Mund) zurück, sondern auf das Kloster Maulbronn im Schwabenland. Dort sollen die «Herrgottsbescheisserle» erfunden worden sein. Mönche, die während der Fastenzeit nicht auf Fleisch verzichten wollten, packten dieses in Nudelteigtaschen, so dass der Herrgott es nicht sah. Maultaschen sind traditionell mit Brät, eingeweichten Brötchen und Zwiebeln gefüllt, locken heute aber auch in diversen Abwandlungen.

    Ravioli

    Ravioli gelten als Urmutter der Pasta ripiene, der gefüllten Teigwaren all’italiana. Das Wort Raviolo geht auf den ligurischen Dialektausdruck rabiolo zurück, auf Deutsch Resten. Teigtaschen dienten früher vornehmlich dazu, Übriggebliebenes zu verwerten. Heute begeistern Ravioli entweder als hauchzarte, exquisit gefüllte Pasta oder als Büchsenravioli. Die ersten Dosenravioli wurden übrigens als «Super Raviolini alla Milanese» in den 1930er-Jahren von der Konservenfabrik Seethal im Aargau lanciert.

    Wan Tan

    Wan Tan sind eine Spezialität Chinas. Jede Region hat ihre eigenen Nudelteigtäschchen und ihre eigene Kultur, diese zu kombinieren und zu servieren. Entsprechend heissen sie überall anders. Auch bei uns sind sie unter verschiedenen Bezeichnungen zu geniessen: Mal werden sie Wantan, mal Wonton oder Huntun genannt. Als Füllung dienen Fleisch, Gemüse, Fisch, Meeresfrüchte oder Pilze. Wan Tan gibt es gedämpft, gekocht, gebraten, frittiert oder in Suppe serviert.

    Krapfen

    Es gibt unzählige Legenden über die Entstehung des Krapfens. Eine besagt, dass im Jahr 1690 die Bäckerin Cäcile Krapf ihrem unartigen Bäckergehilfen eine Teigkugel hinterher warf. Dieser duckte sich und der Teig fiel in einen Topf mit heissem Öl. In Bayern und Österreich wird mit Krapfen der mit Konfitüre gefüllte Fastnachtsberliner bezeichnet. Im deutschsprachigen Raum versteht man darunter jedoch süsse oder salzige Hefeteigstücke mit süsser oder herzhafter Füllung. Die Krapfen werden traditionsgemäss im heissen Fett (Schmalz oder Öl) ausgebacken. Unsere Variante mit Kaninchenfleisch und Curry kommt jedoch aus dem Ofen.

    Fatayer

    Fatayer kommen aus dem nahen Osten. Vor allem im Libanon und in Syrien sind die Teigtaschen in diversen Bäckereien erhältlich und werden bereits zum Zmorge genossen. Wer am Morgen noch nicht zugreifen mag, geniesst die Fatayer am Nachmittag traditionell zum Schwarztee. Auch hier kommt ein Hefeteig zum Einsatz, der am liebsten mit Spinat, Hackfleisch oder Käse, zum Beispiel Feta, gefüllt wird.

    Text: Melanie Michael, Stephanie Riedi
    Fotos: Migusto

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