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    Verschiedene Weihnachtsguetzli

    Unsere Lieblingsguetzli

    Weihnachtszeit ist Guetzlizeit. Selbstgemachtem Gebäck kann jetzt kaum jemand widerstehen. Wir haben die Favoriten unserer Redaktion für Sie zusammengestellt.

    Zur Vorweihnachtszeit gehört es, dass es in der Küche irgendwann so richtig herrlich nach Zimt, Vanille und Schoggi riecht. Unter Heimbäckerinnen und -bäckern gibt es jeweils fast so etwas wie einen Wettstreit, wer die meisten Sorten schafft. Und Weihnachten wäre nicht vollkommen, wenn zur Bescherung nach dem Festschmaus nicht der obligate Guetzliteller die Runde machen würde.

    Es gibt die Topseller unter den Weihnachtsguetzli und ebenso die Geheimtipps – wir haben unsere Redaktionsmitglieder gebeten, uns ihre Lieblinge zu nennen. Vielleicht erkennen Sie sich in dem einen oder anderen Vorschlag wieder, vielleicht entdecken Sie auch ein Ihnen bislang ganz unbekanntes Guetzli. Das würde uns freuen.

    Schoko-Hafer-Guetzli

    In der Weihnachtszeit geht es bei mir alles andere als friedlich zu und her. Da jage ich Geschenke, crashe Apéros und springe von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt – um nur einige meiner diversen sportlichen Weihnachtsdisziplinen zu nennen. Guetzle mit meinen zwei Schwestern muss aber auf jeden Fall Platz haben. Früher war ich fasziniert von der Guetzliförmli-Vielfalt, heute kommen höchstens noch Sterne und Mond zum Einsatz. Ich bevorzuge sogar Guetzli, die gar kein Förmli brauchen. Da gibt es erstens keine dünnen Stellen, die verbrennen (ist mir immer mit den Beinen vom Mailänderli-Reh passiert), und zweitens muss man nach dem Backen fast nichts abwaschen. Darum und auch weil sie einfach sooo fein und schnell parat sind, liebe ich die Schoko-Hafer-Guetzli.
    Melanie Michael, Redaktorin

    Zimtsterne

    Egal wie viele Guetzli-Rezepte ich in der Vorweihnachtszeit ausprobiere – ohne Zimtsterne gibt es kein Weihnachtsfest. Ich liebe es, wenn sich die Zähne erst knirschend wie Schritte in frischem Schnee durch den Zuckerguss graben, um dann von der leicht klebrigen, zimtigen Mandelmasse umhüllt zu werden.
    Claudia Schmidt, Redaktorin

    Butter-Spritzgebäck

    Es erinnert mich an früher, als ich kleiner Steppke den Fleischwolf mit den verschiedenen Aufsätzen drehen durfte, durch den der Spritzgebäck-Teig getrieben wurde, und ich wahnsinnig viel ungebackenen Guetzliteig gegessen habe. Allerdings haben wir das Butter-Spritzgebäck früher immer ohne Schoggi gebacken.
    Philipp Wagner, Rezeptautor

    Mailänderli

    Jedes Jahr Anfang Dezember guetzle ich mit den vier Kindern meiner Schwester. Die Kids sind entzückt, Teig zu kneten, auszuwallen, verschiedene Formen auszustechen und die fertigen Mailänder-Herzli und -Sternli mit farbigen Puderzuckerglasuren und Perlen zu verzieren und dann natürlich unverzüglich zu naschen. Neben den Mailänderli liebe ich aber auch die Vanillekipferl. Ihr Duft ist lieblich und sie schmecken leicht würzig. Weihnachten ohne das österreichische Kipferl ist für mich undenkbar. Darum backe ich meine Lieblinge immer gleich in dreifacher Menge.
    Sonja Leissing, Rezeptautorin

    Vanillekipferl

    Diese österreichischen Klassiker liebe auch ich – weil sie so luftig und doch knusprig sind. Und sie vergehen einem auf der Zunge, sobald man sie in den Mund gesteckt hat.
    Diana Casartelli, Art Director

    Vanille-Schnecken

    Ich habe gefühlte 5 Jahre am Teig für die Vanille-Schnecken rumgetüftelt (und sogar von Schnecken geträumt), bis die Konsistenz so war, wie ich sie wollte. Heute kann ich darüber lachen und freue mich darauf, die Vanille-Schnecken dieses Jahr wieder an Weihnachten zu backen.
    Anja Steiner, Rezeptautorin

    Ingwer-Limetten-Guetzli

    Ich mag die leichte Schärfe von Ingwer sehr. In Kombination mit Limette und Schokolade gibt es dem Gebäck einen ganz besonderen Dreh. Zudem ist das Guetzli schön mürbe und ganz einfach und schnell zubereitet.
    Margaretha Junker, Rezeptautorin

    Frischkäse-Spitzbuben

    Zu meinem Guetzlifavoriten wähle ich die Frischkäse-Spitzbuben, weil ich generell eher auf Salziges stehe und diese Spitzbuben sich super als Apéro-Ergänzung eignen.
    Lee Jakob, Bildredaktorin

    Limetten-Kokos-Makrönli

    Ein Lieblingsguetzli auszuwählen, fällt mir schwer. Ich liebe alle Arten von Weihnachtsgebäck. Eigentlich ist es fast einfacher zu sagen, welches Guetzli ich nicht mag: nämlich das Anis-Chräbeli… Ein solches Guetzli im Säckli und schon sind alle anderen Guetzli mit dem starken Anisgeschmack infiziert! Ein Favorit wäre aber das Kokos-Makrönli. Es erinnert mich an Weihnachten bei meinen Grosseltern im Baselbiet, wo es immer Makrönli nach dem Festschmaus gab. Die Guetzli waren aussen schön knusprig, innen aber weich und schmeckten so herrlich nach kokosnussiger Exotik.
    Claudius Wirz, Redaktor

    Beerenküsse

    Mein Nummer-Eins-Weihnachtsguetzli sind die Zimtsterne nach dem Rezept meiner Grossmutter. Ohne Glasur, nur mit einem Zimt-Gupf. Aus den Eigelb-Resten gibt es wiederum mein Migusto-Lieblingsguetzli: Beerenküsse! Ich fülle sie jeweils mit unterschiedlicher Konfitüre – das ergibt gleich etwas mehr Abwechslung auf dem Guetzliteller.
    Flavia Zarro, Leiterin Kulinarik

    Brunsli

    Ich habe eigentlich mehrere Favoriten, da wäre zum Beispiel das polnische Mokka-Guetzli oder auch weich gebackene Mailänderli. Wenn ich aber eines benennen müsste, wäre es das Brunsli. Dabei ist es allerdings sehr wichtig, dass das Brunsli aussen knusprig ist, innen jedoch ganz weich. Wenn dann noch ein guter Schuss Kirsch drin ist, bin ich nicht mehr zu stoppen.
    Daniel Tinembart, Rezeptautor

    Anis-Chräbeli

    Chräbeli hatte ich als Kind nicht gern. Auch verwirrte mich, dass ein gelungenes Chräbeli ein Füsschen haben sollte. Wenn die Erwachsenen wenigstens von zwei Füssen gesprochen hätten… Erst als ich das süsslich-würzige Aroma von Änis und die tolle Konsistenz des im Innern weichen und aussen so schön knusprigen Süssgebäckes schätzen lernte, realisierte ich, wie der so charakteristische Fuss oder Sockel eines Chräbelis entsteht. Nämlich dadurch, dass die Guetzli vor dem Backen 12 Stunden angetrocknet werden. Und seit ich die vielen verschieden Model (kunstvolle Guetzliformen) für Änisbrötli entdeckt habe, sind die Chräbeli und die schönen Anisbrötli definitiv meine Lieblingsguetzli.
    Annina Ciocco, Rezeptautorin

    Text: Claudius Wirz
    Fotos: Migusto, iStockphoto

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    Kommentare (2)
    G. Galliani vor 6 Tagen

    Bellissima presentazione

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    P. K. Nazmije vor 6 Tagen

    Délicieux

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