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    Kulinarische Waldweihnachten

    Klirrend kalte Weihnachtsdeko

    Selbstgemachte Dekostücke aus Eis sorgen abseits der Feuerstelle für eine wunderbare Stimmung an der Waldweihnacht oder beim Schneebar-Apéro. Windlichter und Dekokranz gelingen allerdings nur bei Minustemperaturen.

    Während der Migusto-Waldweihnacht in Davos schuf Stylistin Mira Gisler mit wenig Hilfsmittel eine wunderbare Weihnachtsdekoration für draussen. Sie hat sich im Wald auf die Suche nach Tannenzapfen, Zweigen und Beeren gemacht und mit alten Kuchenformen hantiert. Über Nacht entstanden bei eisigen Temperaturen bezaubernde Windlichter und ein Wandkranz. Uns hat sie verraten, wie die Dekostücke gelingen und was dafür benötigt wird. Das Schöne am Ganzen: Viel Material wird nicht benötigt. Das Traurige an der Geschichte: Die Kunstwerke sind bei einem Wetterumschwung viel zu schnell wieder weg.

    Benötigtes Material:

    • Verschiedene Kuchenformen
    • Luftballons
    • Gesammeltes aus dem Wald
    • Wasser
    • Stoffband
    • Nagel
    • Schraubenzieher oder Ahle
    • Rechaud- oder Stabkerzen

    Gugelhopf-Windlicht

    Hübsche Deko für Waldweihnachten: Gugelhopf-Windlicht

    Beeren, Tannenzapfen und Zweige sammeln, in eine Gugelhopf-Form legen. Die Form mit Wasser füllen und das Ganze über Nacht bei frostigen Minustemperaturen draussen gefrieren lassen (alternativ übernachtet der Gugelhopf im Gefrierfach). Stylistin Mira hat unterschiedlich grosse Formen verwendet. Am nächsten Tag die Form vorsichtig stürzen und das Gugelhopf-Windlicht aus der Form lösen. Wenns klemmt, einfach etwas warmes Wasser darüberlaufen lassen. Je nach Grösse und Tiefe der Einbuchtung kommen Rechaud- oder Stabkerzen zum Einsatz. Mit einem Schraubenzieher oder einer Ahle kann die Öffnung noch vergrössert werden. Wackelt die Kerze, hilft fester Schnee fürs Fixieren.

    Eis-Ballon

    Filigraner Kerzenhalter wie aus Glas: Eis-Ballon

    Einen Luftballon mit kaltem Wasser füllen und über Nacht draussen auf ein Backpapier oder in den frischen Schnee legen. Bei -10 Grad bildet sich über Nacht eine etwa 1 bis 2 cm dicke Eisschicht innerhalb des Ballons. Den Ballon am nächsten Tag aufstechen und von der Eiskugel entfernen. Aufpassen: beim Stich läuft eisig kaltes Wasser aus dem Innern! Die Eiskugel umdrehen, sodass die flache Seite nach oben zeigt. Die dünne Eisschicht mit einem Schraubenzieher oder einer Ahle einstechen, sodass eine genug grosse Öffnung für ein Rechaudkerzli entsteht.

    Wandkranz

    Klirrend kalte Gemütlichkeit: Wandkranz

    Für den Kranz wurde ebenfalls eine Kuchenform benutzt. In Brockenhäusern verstecken sich teils alte, schmucke Kuchenformen, die sich hierfür prima eignen. Der Vorgang ist derselbe wie beim Gugelhopf-Windlicht. Den herausgelösten Kranz am nächsten Tag mit einem breiten Stoffband und einem Nagel an der Türe oder an der Wand des Waldhäuschens befestigen.

    Text: Melanie Michael
    Fotos: Lukas Lienhard

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    Kommentare (4)
    M. Heckenmeyer vor 6 Tagen

    Tolle Idee, hoffentlich minus Grade!

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    Y. Deubelbeiss vor 7 Tagen

    Super coole Idee. Ehm, hoffentlich wirds auch dieses Jahr kalt genug...

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    E. Dürler vor 7 Tagen

    Grazie per gli utili consigli e ricette.

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    P. K. Nazmije 02.12.2018

    Ce délicieux

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