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Birchermüesli

So gelingt das beste Birchermüesli ever

Es ist sicher auch Geschmackssache, was du alles in dein Birchermüesli gibst. Mit diesen Tipps wirst du aber zweifellos zum Müesli-Master.

Das Birchermüesli wurde vom Schweizer Arzt Maximilian Oskar Bircher-Benner um 1900 erfunden. Er war ein Pionier der Naturheilkunde und ein Verfechter einer gesunden Ernährung. In Zürich leitete er ein Sanatorium und empfahl seinen Patienten eine Rohkostdiät.

Das Originalrezept fürs Birchermüesli enthielt viele frische Früchte (damals ungewöhnlich) sowie Haferflocken und Milch. Möglichst schlicht und unkompliziert eben, damit es zur Rohkostdiät passt. Auch ass man das Müesli früher eher als Vorspeise oder leichtes Abendessen.

Inzwischen hat sich das Birchermüesli als fester Bestandteil der Schweizer Esskultur etabliert und von hier aus die ganze Welt erobert. Und man könnte daraus eine ganze Wissenschaft machen. Denn für jede Zutat gibt es zig Varianten und praktisch jeder Schweizer Haushalt hat sein eigenes Rezept. Aber der Reihe nach.

Grundrezept für Birchermüesli

Das Grundrezept für das weltberühmte Müesli bestand früher aus geraffeltem Apfel, Haferflocken, Nüssen, etwas Zitronensaft und gesüsster Kondensmilch.

Je nach Vorliebe wurde es schon am Vorabend angerührt, damit die Haferflocken die Milch aufsaugen konnten und schön weich wurden.

Wer mehr Crunch wollte, mischte die Zutaten natürlich erst kurz vor dem Essen zusammen.

Ideen für Birchermüesli-Varianten

Alle Grundzutaten des Birchermüesli lassen sich austauschen oder ergänzen. Die folgende Liste soll dir dazu Inspiration liefern:

1. Spiel mit den Früchten

Gib zum Apfel auch eine Banane hinzu – je reifer, desto cremiger wird das Birchermüesli. Je nach Saison kannst du frische Beeren ergänzen, im Hochsommer können diese zur Erfrischung sogar leicht gefroren sein.

Oder du verwendest exotische Früchte wie Passionsfrüchte. Bei Kiwi und Ananas ist Vorsicht geboten: Kommen sie in Kontakt mit Milchprodukten, wir das Müesli schnell bitter. Also nur verwenden, wenn das Müesli unmittelbar nach der Zubereitung gegessen wird. 

Hast du keine frischen Früchte zur Hand, tun es auch Trockenfrüchte, zum Beispiel Aprikosen oder Cranberries.

2. Variiere die Nüsse

Statt Haselnüsse einfach so ins Müesli zu geben, kannst du diese für einen intensiveren Geschmack kurz anrösten. Auch Mandeln, Pekannüsse, Baumnüsse oder Cashewnüsse machen sich im Müesli gut. Luxuriös wird es mit Macadamianüssen und Pistazien. Hauptsache, es cruncht.

3. Ergänze die Flocken

Statt Haferflocken kannst du auch fertige Mischungen mit Weinbeeren und anderem Getreide ins Birchermüesli geben. Oder du schaltest einen Gang höher und verwendest ein Granola – das sich übrigens sehr einfach selber machen lässt

4. Experimentiere mit Milchprodukten

Statt gesüsster Kondensmilch kannst du natürlich auch normale Milch verwenden. Cremiger wird das Birchermüesli mit Früchte- oder Naturjoghurt, noch cremiger mit Quark, und am cremigsten, wenn du zu Joghurt oder Quark noch etwas Rahm hinzugibst.

Verwendest du für das Birchermüesli Buttermilch, kriegt es eine leichte Säure.

Die Birchermüesli-Luxusvariante

Herr Bircher wäre vielleicht mit dieser Variante nicht ganz einverstanden, wir aber umso mehr!

Denn warum sollte ein Birchermüesli nur eine bescheidene Zutatenliste haben? Also, her mit Rahm, Buttermilch und Honig:

Birchermüesli ohne zugesetzten Zucker

Darfs ein bisschen weniger Zucker sein? Zugegeben, an manchen Tagen ja. Früchte enthalten natürlich immer etwas Fruchtzucker, darum wird dein Birchermüesli nie ganz zuckerfrei sein.

Wenn du aber statt Früchte- nur Naturjoghurt verwendest, kannst du den Zuckergehalt des Müeslis bereits reduzieren. Das folgende Rezept liefert dir zudem ein Birchermüesli ohne zugesetzten Zucker:

So gelingts

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