Steht auf der Packung nur Milch, stammt der Packungsinhalt von Kühen. So schreibt es die Schweizer Lebensmittelverordnung vor. Stammt Milch von anderen Tieren, muss sie entsprechend deklariert werden. Je nach Fettgehalt wird zwischen Voll-, Drink- und Magermilch unterschieden und je nach Verarbeitung zwischen Roh-, pasteurisierter und ultrahocherhitzter (UHT-)Milch. Frische Milch weist relativ viele Keime auf, darum verdirbt sie rasch. Pasteurisiert bleibt sie im Kühlschrank rund 10 Tage haltbar und als UHT-Milch sogar bis zu 12 Wochen bei Zimmertemperatur. Milch hat einiges für unser Wohlbefinden zu bieten. Sie enthält fast alle Mineralstoffe, insbesondere Kalzium, Vitamine sowie hochwertiges Eiweiss. Der in ihr vorhandene Milchzucker, genannt Laktose, wird jedoch nicht immer vertragen. Als Alternative bietet sich beispielsweise laktosefreie Milch an. In der Küche lässt sie sich genau gleich verwenden.
Milch
Vollmilch
Vollmilch enthält circa 3,5 % Fett. Da Fett ein Geschmacksträger ist, schmeckt Vollmilch intensiver als fettarme Milch. Beim Erhitzen bildet sich eine Haut. Dies lässt sich verhindern, indem die Milch langsam erhitzt und immer wieder umgerührt wird. Vollmilch eignet sich für die kalte und warme Küche, für Süsses und Pikantes.
M-Drink
M-Drink ist teilentrahmte Milch mit circa 2,5 % Fett. Der Geschmack ist weniger ausgeprägt als bei Vollmilch. Weil durch die Entrahmung ein Teil der Nährstoffe verloren geht, etwa die fettlöslichen Vitamine A, D und E, gibt es heute auch teilentrahmte Milchgetränke, die mit Vitaminen angereichert sind.
Magermilch
Magermilch ist entrahmt und frei von Cholesterin. Der Fettgehalt beträgt maximal 0,5 %. Geschmacklich ist sie sehr mild. Figurbewusste schätzen Magermilch, weil sie nur halb so viele Kalorien aufweist wie Vollmilch. In der Küche lässt sie sich wie Vollmilch verwenden, ist jedoch wässriger und trägt kaum zum Gout der Speisen bei.
Buttermilch
Buttermilch entsteht bei der Herstellung von Butter. Sie ist fettarm, erfrischend und nährstoffreich. Buttermilch lässt sich in der Küche prima verwenden, etwa für Suppen, Drinks und Süssspeisen. Zudem versorgt sie den Körper mit Mineralstoffen, Milcheiweiss, Milchzucker und wasserlöslichen Vitaminen.
Laktosefreie Milch
Bei laktosefreier Milch wurde der Milchzucker durch das Enzym Laktase in seine Bestandteile Glukose und Galaktose gespalten. Bei einem laktosefreien Milchgetränk hingegen wurde ein Teil des Zuckers aus der Milch entfernt. In der Küche können beide Produkte wie Milch verwendet werden.
Schafmilch
Schafmilch ist in der Konsistenz dem Kaffeerahm ähnlich. Ihr Aroma erinnert an Mandeln. Sie enthält bis zu drei Mal so viel Fett und doppelt so viel Eiweiss wie Kuhmilch. Weil sie sehr reich an Vitaminen, Mineral- und anderen Stoffen ist, gilt sie als besonders gesund und bekömmlich. Schafmilch ergibt feine Desserts, Saucen und Gebäcke.
Ziegenmilch
Ziegenmilch schmeckt herb-süsslich und mitunter etwas streng, wobei der Gout stark vom Futter, der aktuellen Jahreszeit und auch von der Laune des Tieres abhängig ist. Ziegenmilch ist leicht verdaulich und gut bekömmlich. Sie enthält circa 4 % Fett und circa 3 % Eiweiss. In der Küche lässt sie sich beispielsweise für Suppen, Dips und Saucen verwenden.
En Guete! Jetzt Freunden weitersagen.