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    Eingemachtes

    Aufwachen! Einmachen!

    Jetzt gehts ans Eingemachte: Wer den Sommer länger geniessen will, nutzt die Hochsaison für sonnengereifte Früchte und Gemüse und bannt diese nun hinter Glas.

    Heiss einfüllen

    Wer auch im Winter Sommerfrüchte und -gemüse geniessen will, fängt den sonnengereiften Gartensegen jetzt in Gläsern ein. Die smarteste Art dafür ist das «Heisseinfüllen». Das Prinzip: Früchte und Gemüse werden gekocht, kochend heiss in saubere Gläser eingefüllt und diese sofort luftdicht verschlossen. So entsteht ein Vakuum im Glas und das Einmachgut bleibt vor Keimen geschützt. Heisseinfüllen verheisst Köstlichkeiten wie Konfitüren, Kompotte, Gelees, Sirupe, Säfte und Chutneys.

    Anleitung Schritt für Schritt

    Unsere Rezeptidee: Beerenkonfitüre

    Dörren/Trocknen

    Die vermutlich älteste Art des Konservierens ist eine wunderbare Möglichkeit, sich in Geduld zu üben. Denn sie erfordert vor allem eines: Zeit. Naturverbundene und Nostalgiker überlassen Früchte und Gemüse der Sonne oder der trockenen Luft, um ihnen das Wasser – und den Mikroorganismen die Lebensgrundlage – zu entziehen. Etwas schneller geht es mit einem Dörrgerät oder im Backofen.

    Anleitung Schritt für Schritt

    Dörrgut, Backblech, Backpapier

    Dörrgut, Backblech, Backpapier.

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    Backofen auf 50–70 °C vorheizen. Dörrgut auf Bleche verteilen. Ofentüre leicht geöffnet halten.

    Backofen auf 50–70 °C vorheizen. Dörrgut auf Bleche verteilen. Ofentüre leicht geöffnet halten.

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    Dörrgut von Zeit zu Zeit wenden.

    Dörrgut von Zeit zu Zeit wenden.

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    Dörrgut abkühlen lassen.

    Dörrgut abkühlen lassen.

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    Unsere Rezeptidee: Dörrbohnen

    Einlegen

    Für diese Methode braucht es eine Flüssigkeit, die konservierend wirkt. Das kann zum Beispiel Essig sein, Öl, Alkohol, Salzlake oder Zuckerwasser. Da Essig & Co. den Geschmack der eingelegten Genüsse beeinflussen, lohnt es sich, im Voraus zu überlegen, wofür diese später verwendet werden sollen. Durch die Beigabe von Kräutern, Gewürzen oder Zucker kann der Gout zusätzlich variiert oder akzentuiert werden. Je nach Flüssigkeit eignet sich das Einlegen für Gemüse, Früchte, Pilze und Käse, teilweise auch für Fleisch und Fisch.

    Anleitung Schritt für Schritt

    Einlegegut, Essig, Wasser, Pfefferkörner, Salz

    Einlegegut, Essig, Wasser, Pfefferkörner, Salz.

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    Einlegesud vorbereiten, falls nötig.

    Einlegesud vorbereiten, falls nötig.

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    Einlegegut nach jeweiligem Rezept vorbereiten.

    Einlegegut nach jeweiligem Rezept vorbereiten.

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    Inzwischen Gläser, Deckel und Gummidichtungen 5 Minuten auskochen. Trocknen lassen.

    Inzwischen Gläser, Deckel und Gummidichtungen 5 Minuten auskochen. Trocknen lassen.

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    Einlegegut in die Gläser füllen.

    Einlegegut in die Gläser füllen.

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    Sud aufkochen und in die Gläser giessen. Gläser sofort verschliessen. Wichtig: Das Einlegegut muss vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Bei Bedarf etwas Einlegeflüssigkeit aufkochen und dazugiessen.

    Sud aufkochen und in die Gläser giessen. Gläser sofort verschliessen. Wichtig: Das Einlegegut muss vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Bei Bedarf etwas Einlegeflüssigkeit aufkochen und dazugiessen.

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    Vor dem Servieren einige Tag ziehen lassen.

    Vor dem Servieren einige Tag ziehen lassen.

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    Unsere Rezeptidee: Krautstiel-Pickles süss-sauer

    Einfrieren/Tiefkühlen

    Das Tiefkühlen ist die heute bekannteste, weil bequemste Art des Haltbarmachens. Als die Gefriertruhen und -schränke in den 1950er-Jahren in Mode kamen, verloren traditionelle, zeitintensive Konservierungsmethoden wie Einkochen, Sterilisieren und Trocknen entsprechend schnell an Popularität. Zumal die Nährstoffe beim Einfrieren grösstenteils erhalten bleiben und die Methode für fast alles geeignet ist – von frisch gepflückten Beeren bis zu fixfertigen Pizze. Mit ein paar Tricks bleibt das Gefriergut besser in Form. Beeren zum Beispiel kleben nicht zusammen, wenn sie lose eingefroren werden. Und Kräuter lassen sich in einer Eiswürfelform bestens portionieren.

    Beeren einfrieren

    Kräuter tiefkühlen

    Text: Stephanie Riedi

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    Kommentare (3)
    J. Steinle-Liechti 13.07.2017

    Ich mache jährlich X-Konfitüren, Gelees, Essiggurken, Mixed Pickles, Zucchetti sweet and sour, Gulaschsuppe, Curry Gemüse u.v.m. ein. Ich "Wecke" Lebensmittel ein und mache sie so haltbar. Ich habe einen Einkochautomat, sterilisiere alles im Combi Steamer. Funktioniert tadellos. Übrigens ist es nicht empfehlenswert, Lebensmittel im Backofen zu dörren, es brauch zu viel Energie. Wer öfters Lebensmittel dörrt, sollte sich ein Dörrex kaufen, kosten nicht sehr viel und brauchen viel weniger Energie. Wir mögen selber gemachtes Beef Jerky (getrocknetes Rindfleisch) welches ich auch auf dem Dörrex trockne.

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    P. Zoladz 13.07.2017

    ich finde es lustig,und auch sehr lernbar

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    A. Sach 13.07.2017

    Und was ist mit dem sogenannten "Einwecken"? D. h. dem traditionellen Einkochen in den "Weck-"Gläsern mit Gummiring? So kann man alles Mögliche, d. h. auch Gemüse, Früchte, Suppen und Brühen etc. lange haltbar machen.

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