Nicht jede Chilisorte entwickelt ihre Schärfe gleich schnell. Die einen, zum Beispiel die Chiltepin, sind explosionsartig sofort scharf, die anderen, wie die Habanero, entwickelt ihre Schärfe nur langsam im Gaumen.
Wer ausprobiert, sollte darum stets ein Glas Milch, einen Löffel Naturejoghurt oder ein Stück Brot bereithalten. Für alle, die sich vegan ernähren: Es funktioniert auch mit Hafermilch und Sojajoghurt.
Ist das Gericht noch nicht serviert, gibt es diverse Möglichkeiten, um die Schärfe zu neutralisieren:
- Gib Milchprodukte wie Butter, Milch oder Joghurt hinzu. Das Fett sorgt dafür, dass sich Schärfestoffe binden. Ist die Speise bereits fetthaltig, kannst du das Fett abschöpfen, weil darin die Schärfestoffe gebunden sind.
- Gib Süsse hinzu: Bei leichter Schärfe können etwas Honig oder Zucker die Intensität reduzieren.
- Koche rohes Gemüse mit: Kartoffeln oder Karotten binden einen Teil der Schärfestoffe. Lasse sie eine Weile mitkochen und entferne sie – sofern sie nicht zum Gericht passen – wieder.
- Füge Flüssigkeit hinzu: So erhältst du zwar eine grössere Menge des Gerichts, jedoch mit weniger Schärfe.
Übrigens: Je häufiger wir scharf essen, desto weniger schlimm empfinden wir es. Das liegt daran, dass wir uns an das Schärfegefühl gewöhnen.
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