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    Rot-blau machen in Basel

    In der aktuellen Sommerausgabe (Juli/August) des Migusto-Magazins widmen wir uns den kulinarischen Trends in Basel. Erfahren Sie hier, wo man gediegen übernachten und einkaufen kann.

    Übernachten

    Nomad

    Modernes Design- und Lifestyle-Hotel mitten in der City und nah beim neuen Erweiterungsbau des Kunstmuseums. DZ ab 200 Franken.

    Krafft

    Historisches Boutique-Stadthotel mit modernem Design direkt am Kleinbasler Rheinufer. DZ ab 215 Franken.
    krafftbasel.ch

    Shopping

    Riviera

    Anregende Auswahl von unabhängigen Fashionlabels, Schuhen, Schmuck und Accessoires für Frauen und Männer.
    riviera.ch

    Grimsel

    Gefundene und gesammelte Vintage-Möbel, Porzellanstücke, Wohnaccessoires und Formschönes von heute und morgen.

    Gopf

    Schöne Auswahl von Designmöbeln und klugen Wohnaccessoires in drei hellen und luftigen Räumen. Seit dem Frühling gibt es einen zweiten Standort in der Basler Altstadt.

    Reflex

    Stylishe Frauen- und Männerschuhe aus traditionsreichen italienischen und spanischen Manufakturen.
    reflexshop.ch

    Entdecken

    Erweiterungsbau Kunstmuseum

    Der markante Neubau mit integrierter LED-Beleuchtung zeigt Sonderausstellungen neben der hochkarätigen Sammlung im Hauptbau.

    Fondation Beyeler

    Das von Stararchitekt Renzo Piano entworfene Museum beherbergt die einzigartig umfangreiche Kunstsammlung von Hildy und Ernst Beyeler.
    fondationbeyeler.ch

    Drei Tipps für Gourmets

    Restaurant Viertel-Kreis

    Kreative und zeitgemässe Küche mit striktem Fokus auf Regionalität und Saisonalität.
    viertel-kreis.ch

    Pasticceria Da Graziella

    Basels beste Pasticcini, echt italienisch und hausgemacht, an vier Standorten.
    dagraziella.com

    Ristorante Il Giardino Urbano im Stellwerk

    Die schönsten Sonnenuntergänge geniessen an den Gleisen des ehemaligen Güterbahnhofs St. Johann.

    In Basels Küchen

    Basel ist in der Schweiz vor allem für zwei Guetzli bekannt: Brunsli und Läckerli. Darüber hinaus gibt es – zur Fasnacht – die Mehlsuppe und die Faschtewäie, und als Mahlzeiten etwa den Basler Salm, die Suure Läberli oder den Suur Mogge. Zwei weitere Süssigkeiten neben Brunsli und Läckerli stammen aus dem ehemaligen Untertanengebiet, dem Baselbiet: Chiersi-Dätsch und Rahmtäfeli. Abgesehen davon haben sich die Basler bei der Elsässer und Badenser Küche bedient, wenn es um den Gourmet-Alltag geht. Von dort kommen im Frühling beste Spargeln, durch den Sommer eine Vielzahl an Gemüsen und Früchten, und natürlich auch Wein, zum Beispiel badischer Riesling oder Elsässer Crémant. Die bürgerliche Küche Basels folgt weitgehend dem reichlichen Angebot, das es in der Region – gerade auch jenseits der Landesgrenze – gibt.

    Zu geniessen ist die Vielfalt zum Beispiel auf dem Markt vor dem Basler Rathaus. Zöpfe aus dem Leymental, Früchte aus dem Markgräflerland, Gemüse aus dem Elsass oder Käse aus weiter entfernten Regionen wie den Alpen warten dort täglich auf Frische-Fans. In bürgerlichen Haushalten stammten bis vor wenigen Jahrzehnten auch die Angestellten aus dem Elsass und den nahen deutschen Bezirken und sie bestimmten nicht selten das Menü der Basler mit.

    Globale Trends und Nostalgie

    Heute ist Basels Bauch aber so internationalisiert wie die Stadt allgemein. Es gibt Restaurants aus aller Herren Länder. Vorbei die Zeit, als man hier – wie vor 30 Jahren noch – einen «Inder» und einen «Japaner» zur Wahl hatte, neben einigen kleinen türkischen und unzähligen italienischen Beizen. Und auch die Kadenz der Restauranteröffnungen folgt der Zeit: Zwar bleibt viel Traditionelles in Basel eher bestehen als an anderen Orten, doch mit den Trends zum Global und Fusion Food, zum Vegetarismus und Veganismus setzen sich auch die Baslerinnen und Basler leidenschaftlich auseinander. Dass man dann den eigenen runden Geburtstag oder die Hochzeit trotzdem traditionell in einer in der Familie weitergereichten Landbeiz im Elsass feiert, bedarf auch heute keiner Erklärung – ein bisschen kulinarische Nostalgie schadet nicht.

    Beliebtes Basler Trio

    Gönnen Sie sich gelegentlich einen typischen Basler Genuss. Wir halten die drei beliebtesten Rezepte für Sie bereit.

    Text: Del Principe Claudio

    Basler Läckerli

    Zum Dessert, zum Kaffee oder an Weihnachten: Basler Läckerli passen immer. Glasierte Knusperecken aus dem Ofen mit Mandeln, Honig, Zimt und Nelken.

    Basler Mehlsuppe

    Einfach, aber schmackhaft: Die Basler Mehlsuppe wird mit gedünsteten Zwiebeln, Rotwein und Sbrinz gekocht und mit Lorbeerblättern und Muskatnuss gewürzt.

    Brunslistängeli

    Brunsli in ihrer schönsten Form: Der mit Kirsch verfeinerte Schoko-Mandel-Teig wird in Stängeli geschnitten, mit Zuckerrändern versehen und gebacken.

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    Kommentare (2)
    D. Cron 30.07.2017

    Kompliment an die Redaktion dieses Artikels. Schön, über Bräuche und Sitten anderer Städte und Regionen zu lesen - Basel ist, entgegen oft abstrusen Vorurteilen, absolut eine Reise wert!

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    O. Gersbach 20.07.2017

    Super Artikel, weiter so!

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