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    Grünes Frühlingsgemüse

    Grüner Frühlingsgenuss

    Sobald im Frühling die Natur aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht, taucht sie das Land in saftiges Grün und beschert uns allerhand Köstlichkeiten.

    Grün ist die Hoffnung. Es symbolisiert Wachstum, Jugend, spendet Lebensfreude und Energie.

    Im Frühjahr wecken die warmen Sonnenstrahlen viele kulinarische Frühlingsboten. Spinat, Bärlauch oder Kräuter haben wieder Hochkonjunktur und gehören jetzt auf den Teller wie die Kirschen auf die Schwarzwäldertorte. Denn sie sind nicht nur köstlich, sondern auch gesund: Das Farbpigment Chlorophyll (auch Blattgrün genannt) hilft beim Aufbau neuer Blutzellen, unterstützt die Entgiftung des Körpers, ist reich an Eisen und Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

    Spinat ist (immer noch) ein potenter Eisenlieferant

    Einst wurde Spinat als der Eisenlieferant schlechthin gefeiert – bis ein jahrelang verschleppter Kommafehler für Negativschlagzeilen sorgte. Zu Unrecht: 100 Gramm Spinat enthalten zwar nicht 35 Milligramm Eisen – wie früher behauptet –, sondern lediglich 3,5 Milligramm. Fleisch liefert aber immer noch deutlich weniger: 1 bis 2,5 Milligramm. Popeye hatte also doch recht: Spinat macht stark! Der grüne Wicht kann nicht nur beim Eisen mithalten – er enthält auch viel Vitamin C, was der Eisenaufnahme im Körper sehr entgegen kommt.

    Ihr Kräuterlein kommet

    Petersilie, Kresse und Co. – Kräuter erleben eine wahre Renaissance. Sie schenken Gerichten nicht nur Aroma, viele sind auch gut für die Verdauung – zum Beispiel Estragon oder Pfefferminze. Dank der Petersilie dürfen wir sogar unseren Frühlingsgefühlen freien Lauf lassen: Weil sie besonders reich an Blattgrün ist, hilft sie gegen Mundgeruch. Kaut man sie nach dem Genuss von Knoblauch, zersetzt das Chlorophyll die Mundgeruch verursachende Eiweissverbindung. Es darf also weiter (oder wieder) geküsst werden …

    Die Königin der Frühlingsgemüse

    Spargeln sind unbestritten das nobelste aller Frühlingsgemüse. Schon die Römer wussten ihre Vorzüge zu schätzen und kultivierten sie. Allein in Deutschland gibt es heute um die 100 Sorten. Mit einem Wasseranteil von 93 Prozent sind Spargeln Fitness-Stars. Weil sie praktisch kein Fett enthalten, haben sie auch kaum Kalorien. Ihren weissen Brüdern haben die grünen Spargeln etwas Entscheidendes voraus: Durch den hohen Gehalt an Chlorophyll enthalten sie deutlich mehr Vitamin C und Betacarotin (Provitamin A). Für den Frischetest reibt man zwei Stangen aneinander, wenn es quietscht, sind die (weissen) Spargeln frisch.

    Leckerbissen aus Feld und Wald

    Auch die Sammler unter uns haben ab März wieder grünes Licht. Mit Bärlauch, Löwenzahn und Sauerampfer bekommen sie Frühlingsköstlichkeiten ganz umsonst.

    TIPP Damit das Grünzeug beim Kochen nicht seine schöne Farbe verliert, gibt man etwas Natron oder Backpulver ins Kochwasser.

    Text: Anna Bürgin
    Fotos: iStockphoto

    Bärlauch-Reis-Küchlein

    Bärlauch duftet nach Frühling. Darum greifen bei Bärlauch-Reis-Küchlein alle gerne zu. Nach der Saison geniesst man die Bratlinge einfach mit Basilikum.

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    Kommentare (1)
    A. Roch 26.03.2018

    Super j'apprécie de revisiter toutes ces astuces qu'on oublie de tant en tant ,bravo a votre équipe

    Antworten

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