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    Menschen am Esstisch im Freien

    Darum tut die Mittelmeerküche so gut

    Farbig, abwechslungsreich – und gesund! Es gibt gute Gründe dafür, dass die mediterrane Küche auch bei uns im Trend liegt.

    Alleine beim Gedanken an die mediterrane Küche gerät man leicht ins Schwärmen. Sie steht für frische, sonnengereifte Produkte in satten Farben und für Ferien am Meer. Mittelmeerküche, das sind Fisch und Meeresfrüchte, Salate und Gemüse, Joghurt und Käse, Nüsse, Oliven und Wein. Die mediterrane Küche schmeckt. Und nicht nur das!

    Seltener Herzprobleme, seltener Krebs

    Alter Bauer pflückt Oliven

    Die Mittelmeerküche ist auch ausgesprochen gesundheitsfördernd. Die sogenannte Mittelmeerdiät, die so gar nichts mit einer «Diät» oder mit Verzicht zu tun hat, entpuppt sich immer mehr als Ernährung der Wahl, um Volksleiden vorzubeugen. Schon in den frühen Sechziger Jahren zeigten wissenschaftliche Studien auf, dass die Lebenserwartung für die erwachsene Bevölkerung in den Mittelmeerregionen weltweit am höchsten war. Die Menschen litten seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und gewissen Krebsarten. Viele Studien unterstrichen seither, dass die mediterrane Kost das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Diabetes Typ II und gewisse Krebsarten senkt. Zudem wirkt sie sich positiv auf Blutdruck, Blutzuckerspiegel und Cholesterinspiegel aus. Eine Langzeitstudie aus den USA kommt zum Schluss, dass die mediterrane Küche einen regelrechten Anti-Aging-Effekt hat.

    Positive Wirkung des Olivenöls

    Oliven in Holzschale

    Im Zentrum der Mittelmeerküche steht die Olive. Seit vielen Jahren häufen sich die Hinweise, dass das daraus gepresste Olivenöl bei der Vorbeugung von Herzkrankheiten eine grosse Rolle spielt. Zudem deuten verschiedene Studien darauf hin, dass Olivenöl auch den Blutdruck zu senken vermag, und dass der regelmässige Genuss von Olivenöl bei Diabetesbetroffenen zu einem günstigeren Blutzuckerprofil führt. Das kaltgepresste Olivenöl wirkt dank der darin enthaltenen Bitterstoffe entzündungshemmend und zellschützend. Die bitteren und scharfen Geschmacksnoten in einem hochwertigen Olivenöl fördern zudem die Sättigung und kurbeln die Wärmeproduktion beim Verdauen an, was ein Teil der darin enthaltenen Kalorien wieder verbrennt.
    Höchste Zeit also für Ferien am Mittelmeer. Und sei es nur in der eigenen Küche.

    Essen wie am Mittelmeer - so gehts:

    Frau schöpft Antipasti auf Tisch im Freien
    • Essen Sie möglichst frische, unverarbeitete Produkte
    • Verwenden Sie Olivenöl als Hauptfettquelle (ausser beim starken Erhitzen)
    • Geniessen Sie täglich viel Salat und Gemüse
    • Essen Sie Roggenbrot und andere Vollkorngetreideprodukte
    • Decken Sie den Proteinbedarf mit Hülsenfrüchten, Eiern, Fisch und Geflügel. Wählen Sie nur selten rotes Fleisch.
    • Essen Sie täglich eine Handvoll Nüsse
    • Käse und Joghurt sind die wichtigsten Milchprodukte. Sie werden täglich in geringen bis mässigen Mengen verzehrt.
    • Erlauben Sie sich Rotwein in geringen bis mässigen Mengen
    • Gönnen Sie sich Früchte statt Süsses zum Dessert
    • Vergessen Sie nicht die Siesta am Mittag und ausreichend Bewegung

    Fotos: iStock, Getty Images
    Text: Marianne Botta

    Gebackene Riesencrevetten mit Zitrone und Zwiebeln

    Hauptgericht mit Meeresfrüchten und spezieller Note: Riesencrevetten frisch aus dem Ofen mit Zitronenfilets, Zwiebeln, Knoblauch und Szechuanpfeffer.

    Bagna Cauda

    Bagna Cauda ist Dippen auf piemontesische Art: Gemüsestängel werden in warmes Olivenöl mit Sardellenfilets, Knoblauch und Petersilie getunkt und genossen.

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