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    Znüni zum Mitnehmen, Energiekick in der Schulpause

    Auftanken zwischen den Schulstunden

    Was gibt es Schöneres nach einer anstrengenden Schulstunde als ein feines Znüni? Am besten eines, das auch gesund ist. Mit diesen Tipps gelingt es.

    Für die meisten Kinder ist es sinnvoll, Znüni und Zvieri, sprich 4-5 Mahlzeiten pro Tag, zu essen. Ihre Nährstoffspeicher sind noch klein, daher sind sie auf eine regelmässige Zufuhr von Nährstoffen angewiesen. Vor allem dann, wenn sie schlank sind, sich viel bewegen und eher wenig frühstücken. Oder wenn sie früh aufstehen und zwischen Frühstück und Mittagessen etliche Stunden liegen. Kinder, die Zwischenmahlzeiten zu sich nehmen, sind leistungsfähiger und können sich besser konzentrieren als solche, die Hunger haben. Je kleiner die Hauptmahlzeiten ausfallen, umso grösser dürfen die Zwischenmahlzeiten sein.

    Optimal sind Gemüse und Früchte. Je nach Hunger und Bedarf mögen Kinder zusätzlich ein Getreide- oder Milchprodukt. Letzteres versorgt den wachsenden Körper mit wertvollem Kalzium fürs Knochen- und Proteinen fürs Muskelwachstum. Wahrscheinlich ist aber das Trinken zwischen den Hauptmahlzeiten wichtiger als das Essen. Das zeigt eine Studie des Dortmunder Forschungsinstitutes für Kinderernährung FKE. Vorschulkinder trinken täglich nur gerade 5 bis 7 Deziliter, es sollten aber 8 bis 9 Deziliter sein. Milch gehört in diesem Sinn übrigens nicht zu den Getränken, sondern zu den Nahrungsmitteln.

    Wer keine Zeit hat, eine Zwischenmahlzeit zuzubereiten, wird im Supermarkt fündig. Kinder kennen dank TV-Werbung die angebotenen Kindersnacks meist gut. Dabei ist es wichtig, dass laut Empfehlung der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) zum Beispiel Kindergärtler und Erstklässler höchstens 35 g Zucker pro Tag konsumieren sollten.

    10 Tipps für das ideale Znüni

    1. Das muss drin stecken: Ein ideales Znüni lässt sich rasch zubereiten, gut verpacken, verursacht keine Karies und versorgt das Kind mit den Nährstoffen, die es für seine Leistungsfähigkeit braucht.

    2. Gemüse-Sticks mit Quark: Je nach Saison Gurken, Rüebli, Peperoni oder Kohlrabi in handliche Stängel schneiden. Den Rahmquark mit wenig Ketchup, Salz, Pfeffer und Paprika mischen. Das mögen Kinder lieber als mit Kräutern.

    3. So hält das Znüni an: Roggen-, Vollkorn- oder Proteinbrot sind hervorragende Energielieferanten. Und mit Schinken, Ei und Gurken machen sie lange satt.

    4. Das bringt Abwechslung: kleine Spiesschen mit gebratenen Mini-Hackbällchen, Mozzarelline und Cherrytomaten. Wegen der Spiesschen eher für ältere Kinder geeignet.

    5. Früchte sind nie falsch: Äpfel sind nach wie vor top und zu jeder Jahreszeit ein gutes Znüni. Im Sommer sind auch Heidelbeeren und Melonenstücke bei Kindern beliebt, im Winter Mandarinen.

    6. Kleiner Aufwand: Babybel-Käse, Blévita und Nüsse (Baumnüsse, Mandeln) sind schnell in der Znüni-Box verpackt. Denn: Ist das Zmorge gross genug ausgefallen, ist der Znüni-Hunger eher klein.

    7. Das wird dazu getrunken: Sinnvolle Getränke zum Znüni sind Wasser, Zitronenwasser, Tee ohne Zucker oder stark verdünnte Fruchtsäfte.

    8. So soll es aussehen: Tolle Znünis sind ein Krokodil, aus einem Rüebli geschnitzt, eine Apfelkrone oder eine Bananenschlange. Auch Bilder aus Gemüsestreifen oder -würfeln von Gurken, Kohlrabi, Peperoni, Tomaten oder Radieschen werden gerne gegessen.

    9. Spielerisch in Form bringen: Ein Schachbrett-Sandwich und andere Spielereien sind der Hit bei Kindern. Eine Scheibe Vollkorntoast belegen und mit einer Scheibe Weissbrottoast belegen, vierteln und die Ecken versetzt präsentieren.

    10. Was die Schule meint: Je nach Wohnort erhalten Eltern keine oder sehr unterschiedliche Merkblätter mit Empfehlungen oder Verboten rund ums Znüni. Fragen Sie bei der Schule nach.

    Text: Marianne Botta
    Fotos: Ruth Küng

    Früchtebrötli

    Tiefgekühlt sind diese Früchtebrötchen einen Monat haltbar. Morgens so viele Brötchen herausnehmen, wie sie benötigen, bis zum Znüni sind sie aufgetaut.

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