vietnamesische Suppe mit Pilzen

5 Gewürze, 5 Länder und 5 Rezepte mit 1 Prise Exotik

Gewürze aus aller Welt sind aus unseren Küchen nicht mehr wegzudenken. Wir stellen fünf Gewürze aus fünf Ländern vor und Rezepte dazu.

Zimt aus Sri Lanka

Der hierzulande verwendete Zimt stammt meist aus Sri Lanka. Es handelt sich um die Rinde des Ceylon-Zimtbaums. Der echte Zimt soll schon vor über 4000 Jahren in Indien und China als Gewürz verwendet worden sein. Cassia-Zimt kommt hingegen meist aus China, gilt als weniger fein, ist aber dafür preiswerter. Echter Zimt war in Europa jahrhundertelang sehr teuer und kostbar. In der indischen und orientalischen Küche wird das Pulver häufig in Fleischgerichten verwendet, während es in Europa vorwiegend zum Aromatisieren von Weihnachtsgebäck und Süssspeisen verwendet wird. Die Verwendung ganzer Zimtstücke ermöglicht ein dezenteres Dosieren des Aromas.

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Kardamom aus Indien

Der grüne Kardamom stammt nach letztem Wissensstand aus Südindien – und kam wahrscheinlich mit Alexander dem Grossen nach Europa. Als Gewürz werden die Kapselfrüchte der Pflanze verwendet, die zu den Ingwergewächsen zählt. Die kleinen Kapseln werden unreif geerntet, weil man sonst riskiert, dass die Samen herausfallen. Kardamom ist häufig Bestandteil von Massalas, die im Westen oft schlicht als Currypulver bezeichnet werden. Besonders beliebt ist es bei uns für diverse Weihnachtsgebäcke wie etwa Spekulatius. In vielen Gewürztees findet sich Kardamom, insbesondere in Chai-Tees. Auch Kaffees kann er eine raffinierte Note verleihen.

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Sternanis aus Vietnam

Die dekorative Frucht eines immergrünen Baumes, der in Nord- und Südvietnam vorkommt, enthält feine Samen, die – der Name ist Programm – nach Anis duften und lakritzartig schmecken. Das Öl, das aus den Samen gewonnen wird, findet in der Kosmetik, vielen Duftprodukten und auch in der Pharmazeutik Verwendung. Kulinarisch ist Sternanis etwa Bestandteil des chinesischen Fünfgewürzpulvers. In der vietnamesischen Küche ist das Gewürz in der traditionellen Suppe Pho ein Muss.

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Peperoncini aus Mexiko

Scharf, schärfer am schärfsten: Wenn sich eine Pflanze für Mutproben und Rekorde eignet, dann ist es die Peperonipflanze mit ihren unterschiedlichen Vertretern und ihrem Gehalt an scharfem Capsaicin. Die Schärfe reicht von milden Gemüsepeperoni bis zu sehr scharfem Cayennepfeffer. Ursprünglich stammen die pikanten Varianten aus dem nördlichen Südamerika und dem heutigen Mexiko. Dank Christoph Kolumbus verbreitete sich die Frucht über die ganze Welt. Grüne Peperoncini sind meist milder als rote Exemplare der gleichen Sorte, da sie noch unreif sind.

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Rosa Pfeffer aus Brasilien

Es ist eigentlich falsch, dieses Produkt Pfeffer zu nennen. Korrekt müssten wir von rosa Beeren sprechen, wenn wir die Früchte des brasilianischen Pfefferbaums meinen, denn mit dem normalen Pfeffer hat die Pflanze nicht viel gemein. Der Baum stammt aus Mittel- und Südamerika, häufig kommen die Beeren aus Brasilien. Sie werden oft in Pfeffermischungen verwendet. Zwar gibt es auch echten roten Pfeffer, doch der wird meist – wie grüner Pfeffer – eingelegt und ist nur selten getrocknet erhältlich. Rosa Beeren werden wie Pfeffer verwendet. Sie sind übrigens nicht so lange haltbar wie herkömmlicher Pfeffer.

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