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    Exotische Raclette-Kombinationen

    Pimp my Raclette

    Von urchig bis superfoodig: Raclette im Pfännchen bietet unzählige Spielmöglichkeiten. Wir stellen zehn Variationen vor.

    Lust auf Asiatisch? Steinzeitlich? Vegan? Oder lieber von allem? Raclette machts möglich. Präziser, Raclette im Pfännchen. Diese geniale Erfindung aus den 70er-Jahren ist der Inbegriff individueller und geselliger Tischfreuden.

    Asiatisch

    Zu einer Reise nach Asien wird Raclette mit Zutaten wie Tofu, Seitan, Mungobohnensprossen, fein geraspeltem Chinakohl oder Kimchi, Sesam, Mu-Err Pilzen, Poulet, Crevetten, Erdnüssen und als Beilagen Jasmin-Reis und Naanbrot. Zum Würzen empfehlen sich Chili, Ingwer, Muskat, Koriander, Zimt, Kurkuma, Kreuzkümmel, Currypulver, Soja- und Fischsauce.

    Fruchtig

    Dass Käse perfekt mit Obst harmoniert, ist bekannt. Als Früchte fürs Raclette eignen sich beispielsweise Äpfel, Birnen, Feigen, Ananas, Mangos, Litschis und Bananen. Nebst Raclettekäse passt Ziegenkäse, Mozzarella, Feta und fürs Dessert-Raclette Ricotta und Mascarpone. Als Bödeli eignen sich Mini-Crêpes und als Aromaspender caramelisierte Nüsse, Honig, Thymian, Fleur de Sel, rosa und Blumenpfeffer.

    Italienisch

    Raclette und Pizza? Passt! Fürs Raclette all’italiana Pizzateig portionieren, sodass er im Pfännchen Platz hat. Zum Belegen gibts nebst Raclette-Käse Mozzarella, Gorgonzola, pikante Tomatensalsa, Speck, Schinken, Champignons, Zucchettischeiben, getrocknete Tomaten und zum Würzen Peperoncini, Oregano, Pfeffer und frisches Basilikum.

    Orientalisch

    Raclette und Mezze basieren beide auf dem Sharing-Prinzip. Darum liegen orientalische Zutaten beim Raclette geradezu auf der Hand bzw. im Pfännchen. Zum Beispiel Fladenbrot, das vor oder nach dem Brutzeln belegt werden kann, etwa mit Raclettekäse, halbierten Falafel, frischem Gemüse, Sesamsamen oder mit Olivenöl, Za’atar und Salz mariniertem Blumenkohl. Dazu schmeckt Hummus, Baba Ganoush, Taboulé, Granatapfelkerne und als Gewürze Pfeffer, Muskat und frischer Koriander.

    Low Carb

    Ein leichtes Spiel haben Kohlenhydrate-Muffel. Sie lassen Brot und Kartoffeln aussen vor und hauen dafür Käse, Fleisch oder Fisch ins Pfännchen. Köstliche Kombinationen sind zum Beispiel Blue Stilton mit grillierten Rindsfiletstreifen und Baumnüssen oder Feta mit Chorizo und getrockneten Tomaten. Als weitere Zutaten fürs Low-Carb-Raclette bieten sich etwa grillierte Crevetten, Ananas, Nüsse, Samen, Pilze und Gemüse an.

    Ozeanisch

    Obwohl die Kombination von Käse und Fisch als verpönt gilt, haben sich Crevetten, Calamari, Zander und Lachs längst als Raclette-Favoriten etabliert. Als Beilage schmecken mediterrane Gemüse und Blattspinat. Zum Würzen empfehlen sich Zitrone, Chili, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Koriander und Dill. Nebst Kartoffeln schmeckt Baguette super.

    Steinzeitlich

    Das Paleo-Prinzip schliesst zwar den Hauptdarsteller Raclettekäse aus. Aber Steinzeitler kommen dennoch auf ihre Kosten. Sie brutzeln stattdessen Fleisch- und Fischfilets, Spiegeleier, frisches Obst und Gemüse. Zum Variieren und Aromatisieren gibts Nüsse, Kerne, Samen, Olivenöl, Guacamole und Peperoncini-Kräuter-Salsa mit Honig. Bei den Gewürzen sind lediglich solche mit Zusatzstoffen tabu.

    Superfoodig

    Raclette lässt sich prima mit Superfoods pimpen. Blanchierter Kale zum Beispiel harmoniert perfekt mit Käse. Desgleichen Avocado, Wakame, Hanfsamen, Granatapfelkerne, Heidelbeeren und Nüsse jeder Art. Als superfoodige Käse gelten übrigens Emmentaler und Blauschimmel-Sorten, die sich ebenfalls brutzeln lassen und als Gewürze Kurkuma und Chili.

    Urchig

    Variationsmöglichkeiten beim urtümlichen Raclette mit Käse, Kartoffeln, Cornichons, Silberzwiebeln und Pfeffer bieten verschiedene Raclette-Käse, etwa mit grünem Pfeffer oder Knoblauch gewürzt, sowie Pilze, Speck und Schinken. Dünn geschnittenes Brot, Spätzli, Röstitaler, Kartoffeltätschli und Polentaschnitten, die mit Raclette-Käse überbacken werden, dürften auch Traditionalisten begeistern.

    Vegan

    Selbst vegan lässt sich das Raclette zelebrieren. Zum Beispiel mit veganem Käse, Gemüse, Früchten, Nüssen, Kernen und Samen. Raffinierte vegane Kombis sind etwa Kartoffeln, getrocknete Tomaten, Oliven und Pesto oder Süsskartoffeln, Pilze, Mango-Chutney und Röstzwiebeln respektive vorgegarter Broccoli, Reis und Erdnussbuttercreme mit Krokant.

    Tipps

    • Pro Person 200 bis 250 g Käse und dieselbe Menge Kartoffeln einberechnen. Je mehr verschiedene Zutaten offeriert werden, desto kleiner sind die einzelnen Mengen. Bei wenigen Gästen lieber die Auswahl reduzieren als lauter Bonsai-Portionen offerieren.
    • Käse 20 bis 30 Minuten vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen. Die Rinde beim Raclettekäse allenfalls abschaben, aber nicht wegschneiden. Sie sorgt beim Schmelzen für eine schöne, schmackhafte Kruste.
    • Käse in den Pfännchen nicht zu stark erhitzen, damit das Fett nicht ausgeschwitzt wird und der Käse cremig, aromatisch bleibt.
    • Gemüse rüsten und in mundgerechte Stücke schneiden. Gemüse mit längerer Gardauer wie Blumenkohl, Broccoli, Karotten vorab blanchieren.

    Fotos: Migusto
    Text: Stephanie Riedi

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    Kommentare (3)
    N. Lambelet 11.10.2018

    Dommage d'avoir mis une paille en plastique dans la pub.

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    A. Gschwend 04.10.2018

    Ich brauche fast keine Kartoffeln mit dem Raclette. Ich koche verschiedene Gemüsesorten auf dem Grill - Zuchetti, Kohlrabi, Aubergine, Champignons, Pepperoni, Zwiebeln. Sie passen alle gut zum Raclettekäse.

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    A. Blum 01.10.2018

    Am liebsten immer noch Raclette Natur oder mit Zwiebelstreifen oder Peperoni mit viel edelsüssem Paprika

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