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    Apfel

    Apfel

    Der Apfel ist die beliebteste Frucht der Schweiz. Warum Äpfel so gesund sein sollen, in welche Gerichte sie passen und welches die häufigsten Sorten sind.

    Der Apfel ist die beliebteste Frucht hierzulande. Über 15 Kilogramm essen Herr und Frau Schweizer pro Kopf und Jahr. In allen Ländern Europas und Asiens geniesst die Kernfrucht enorme Popularität. Sie wird in Kunst und Literatur verewigt sowie als Sinnbild des Lebens, der Liebe, der Fruchtbarkeit, der Schönheit und der Erkenntnis verehrt. Die universale Hochachtung wurzelt auch im gesundheitlichen Wert des Apfels: Er enthält eine Fülle an Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen, Fruchtsäuren und leicht verdaulichen Kohlenhydraten. Am besten isst man ihn mit Schale, um von den Nahrungsfasern zu profitieren. In der Küche werden Äpfel für pikante und süsse Gerichte geschätzt. Die Sortenvielfalt ist riesig, wobei die meisten der heute bekannten Sorten kaum hundert Jahre alt sind.

    Boskoop

    Boskoop

    Ursprünglich heisst er der Schöne von Boskoop, was seine Herkunft erahnen lässt: ein Dorf in Holland. Die alte, sehr säuerliche, gut lagerbare Sorte aus dem Jahr 1856 gehört zu den Lederäpfeln und bringt echte Schwergewichte bis über 200 Gramm hervor. Ein herrlicher Brat-, Back-, Koch- und Mostapfel.

    Braeburn

    Breaburn

    Diese Vitamin-C-Bombe wurde 1952 von einem Neuseeländer Obstbauern zufällig entdeckt. Der ziegelrote, süss-säuerliche Braeburn ist von November bis Juli erhältlich. Er eignet sich hervorragend zur Verarbeitung in der Küche, da er nach dem Anschnitt kaum braun wird.

    Diwa

    Diwa

    Wilhelm Tell hätte seine Freude an diesem signalroten, ebenmässig kugeligen Apfel gehabt. Die gut lagerbare Sorte wurde 1982 von der Eidgenössischen Forschungsanstalt Wädenswil (FAW) gezüchtet. Ihr Fleisch strotzt vor Saft, ist knackig, aromatisch und bleibt beim Kochen und Backen schön fest.

    Elstar

    Elstar

    Kugelig und leuchtend rot marmoriert, gleicht der knackige Holländer äusserlich eher der Sorte Ingrid Marie als seinen Eltern Golden Delicious, aus denen er 1972 gekreuzt wurde. Dank der ausgewogenen Süsse und Säure eignet sich der Herbst- und Vorwinterapfel gut für Wähen und Schnitze.

    Gala

    Gala

    Im Vergleich zu seinen Brüdern enthält der 1934 erstmals in Neuseeland gezüchtete Gala-Apfel weniger Säure, dafür umso mehr Zucker. Vor allem Kinder sind von der süssen, gelb-roten Versuchung begeistert. Gala schmeckt sowohl roh als auch in Desserts und ist das ganze Jahr erhältlich.

    Golden Delicious

    Golden

    Mit seiner goldgelben Farbe ist er der Sonnyboy unter seinen Brüdern. Er wurde 1890 zufällig in West Virginia, USA, entdeckt. Heute ist Golden Delicious die weltweit wichtigste und bekannteste Sorte überhaupt. Knackig, saftig und sehr süss, schmeckt sie als Tafelobst und in Gerichten aller Art.

    Granny Smith

    Granny Smith

    Der grasgrüne Australier wurde 1868 zufällig von der Bauersfrau Maria Ann Smith entdeckt – auf dem Komposthaufen als Sprössling, den sie in den Garten verpflanzte. Rund 20 Jahre später begann die Karriere des Granny Smith. Die knackig-saftige, erfrischend säuerliche Spätsorte macht sich auch in Kuchen und Fischgerichten gut.

    Gravensteiner

    Gravensteiner

    Die mit Abstand älteste unter den in der Migros erhältlichen Apfelsorten ist der 1669 in Dänemark entdeckte Gravensteiner. Den hellgrünen Schönen, im Geschmack erfrischend säuerlich, gibts im August und September. Und da er beim Kochen zerfällt, kann man ihn wunderbar zu Mus, Most, Saft oder Cremen weiterverarbeiten.

    Jazz

    Jazz

    Für Musik auf der Zunge sorgt Jazz, das 1985 in Neuseeland entwickelte Küken der Migros-Apfelfamilie. Schweizer Vertreter dieser Sorte gelten mittlerweile gar als schmackhafteste weltweit. Die Kreuzung aus Gala und Braeburn mundet süss-säuerlich, sowohl roh als auch gebacken und ist das ganze Jahr erhältlich.

    Jonagold

    Jonagold

    Sein Name ist eine Verheissung: 1943 in New York aus Jonathan und Golden Delicious gekreuzt, sind im Jonagold quasi die dezente Säure des einen mit der deliziösen Süsse des andern harmonisch vereint. Die lagerfähige Sorte erfreut kulinarisch als Schnitze, in Wähen und Aufläufen.

    Pink Lady

    Pink Lady

    Der Name sagts schon: Die Schale der Pink Lady, einer 1973 in Westaustralien durch Zufallskreuzung entstandenen Sorte, leuchtet in Pink. In die das ganze Jahr erhältliche Dame lässt es sich herzhaft reinbeissen, da ihr Fleisch fest und knackig ist und süss schmeckt – perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch.

    Summerred

    Summerred

    Die Süsse des Sommers scheint sich in diesem rotbackigen Prachtexemplar zu ballen. Seit den 1960er Jahren erfreut uns der Kanadier ab Juli bis in den Herbst hinein. Sein Fleisch ist fest, saftig und dezent säuerlich. Er ist als Tafelobst, Mus und Kompott sowie zum Vermosten begehrt.

    Topaz

    Topaz

    Da die gelb-orangen Früchte dieser neuen, 1984 erstmals in der ehemaligen Tschechoslowakei gezüchteten Sorte sehr robust sind, eignen sie sich besonders gut für den Bio-Anbau. Mit seiner süss-säuerlichen Würze macht der Topaz sowohl als Tafelapfel als auch in Wähen eine gute Figur.

    Fotos: Shutterstock, Getty Images, iStock

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